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Breitensport: Neue und bewährte Kampagnen in 2002
Werbeslogan: "Sport tut Deutschland gut" Kampf gegen Gewalt und Rassismus
Eine Reihe der bisherigen DSB-Kampagnen waren recht erfolgreich. Die "Trimm-Aktion" das "Deutsche Sportabzeichen", die Kampagnen "Sport ist im Verein am schönsten", "richtig fit" und "Förderung des Ehrenamts" haben einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht. Die Vereine waren jeweils aufgerufen, sich an den Kampagnen zu beteiligen und taten dies vielfach auch.
Manche der Aktionen sind Dauerläufer wie z. B. das Deutsche Sportabzeichen, andere für den Sport weiterhin lebenswichtig, wie die Förderung des Ehrenamts. Neue Themen kommen hinzu, neue Schwerpunkte werden gesetzt. Nach der DSB-Konzeption werden im März 2002 werden eine Vielzahl von Schwerpunktthemen kommuniziert. Es geht um Toleranz und Integration, weiterhin um die Förderung des Ehrenamts, gegen Gewalt und Rassismus und für ein positives Verständnis von Leistung und Förderung sportlicher und sozialer Talente.
Mit einem neuen Werbeslogan sollen DSB-Kampagnen in 2002 der Öffentlichkeit präsentiert werden. Der Begriff "Sport tut Deutschland gut" ist beliebig austauschbar und für Sportarten und Regionen anwendbar, z. B. in "Ringen tut Berlin gut". Der DSB stellt Informationen auch im Internet bereit. Die Adressen hierfür sind www.richtigfit.de oder www.ehrenamt-im-sport.de für die gleichnamigen Kampagnen.
Einige Themen können durch die Ringervereine und Verbände mit hoher Kompetenz und Erfahrung besetzt werden. Wenn es um die Integration von Ausländern geht, können manche Ringer-Vereine auf jahrzehntelange Erfahrung verweisen, für Gewaltprävention ist die Ringen unter den Sportfachverbänden allererste Adresse. Im letzten Jahr haben sich einige Vereine und Verbände mit dem Thema Ringen gegen Gewalt in einigen Events gut in Szene gesetzt, zurecht gab es hierfür positive Presseberichte, z. B. in Nienburg/Weser, Berlin oder in Sachsen (Jörg Richter). Nun ist es wichtig, auch die zweite Phase anzugehen. Schon tauchen erste Presseberichte auf, dass kurzfristige Events wenig erfolgreich sind.
Eines haben die kurzfristigen Events aus Sicht der Ringer-Vereine erreicht: positive Pressemeldungen. Im Anschluss daran sollten die Ringer-Vereine mit der langfristigen Variante aufwarten, zumal die Presse geneigt ist, über weiterführende Massnahmen positiv zu berichten. Einige Vereine und Verbände haben das schon getan und in den Schulen damit geworben, dass Ringen eine der besten Alternativen für Gewaltprävention ist.
Es ist zu empfehlen, dass diese von der Presse positiv aufgenommenen Massnahmen weiter verfolgt werden. Interessierte Vereine können Argumentationshilfen beziehen, in denen beschrieben ist, welche Wissenschaftler sich für Ringen als Form der Gewaltprävention in Schule und Kindergarten einsetzen. Alle Ringer-Landesverbände sind im Besitz der Dokumentation, auch der DRB-Breitensportreferent hilft hier bei Bedarf weiter.
Josef-Karl Neudorfer
Referent für Breiten- und Schulsport im DRB